Über uns

Wir, die Mitglieder der Initiativgruppe, kommen aus unterschiedlichen beruflichen Bereichen, ergänzen uns in unserem fachlichen naturwissenschaftlichem Wissen, sind alle dem Naturschutz verbunden und arbeiten hier ehrenamtlich. Naturschutzfachliche Argumente stehen dementsprechend für uns im Vordergrund.

Wir pflegen eine ganzheitliche Sichtweise auf Klimaschutz, Artenvielfalt, soziale Aspekte, Gesundheitsschutz, Gemeinwohl und Tierschutz. Wir legen Wert auf faktenbasierte Aussagen und politische Überparteilichkeit.

Foto: Kegel-Leimkraut (Silene conica) (c) Elke Entenmann

Warum wenden wir uns gegen eine Reitanlage an dieser Stelle?
  • Mit Errichtung der Reitanlage wird die Chance verspielt, den einstmals auf dem Gelände vorhandenen 'Lebensraum Sandtrockenrasen' wieder herzustellen.
     

  • Das für die Reitanlage vorgesehene Gelände ist an allen vier Seiten von einem Natur- und Vogelschutzgebiet umgeben und liegt im Landschaftschutzgebiet. 
     

  • Die geplante Nutzungsstruktur (mit Training, Unterricht, Schulungen, Gastronomie, Turnieren, tiermedizinischer Versorgung) wird besonders an Abenden, Wochenenden und Feiertagen gesteigerten Publikumsverkehr, mehr Verkehrsaufkommen und Lärmbelästigung zur Folge haben.

  • Ausritte in das umgebende Gebiet werden zu Konflikten mit anderen Erholungsssuchenden führen. Zudem beeinträchtigen sie Flora und Fauna in den hochempfindlichen Sandlebensräumen.
     

  • Auf der überplanten Fläche und aufgrund der vorgesehenen Nutzungsstruktur ist eine artgerechte Pferdehaltung (Pferde sind soziale Steppentiere) nach den geltenden Leitlinien für verantwortungsvolle Tierhaltung NICHT möglich.
     

  • Pferdeexkremente führen zu weiterem unerwünschten Düngereintrag in den Lebensraum und stellen wegen der darin enthaltenen Rückstände von Tierarzneimitteln zudem eine Gefahr für Kleinlebewesen, aber auch Säugetiere dar.

Wie können Sie helfen?
  • Schreiben Sie an die Stadträte.
     

  • Verfolgen Sie unseren Veranstaltungskalender; nehmen Sie an unseren Aktionen teil.
     

  • Schreiben Sie Leserbriefe und Kommentare an lokale Medien.

"Wer verstanden hat und nicht handelt, hat nicht verstanden."

Wang Yangmin, chinesischer Philosoph